Die Afrikanische Küche: Fufu
Fufu oder Foufou ist ein fester Brei aus Maniok, Kochbananen und/oder Yams. Er ist in Ghana und ganz Westafrika Hauptbestandteil oder Beilage vieler Gerichte.
Zur traditionellen Zubereitung werden Maniok und grüne Kochbananen im Verhältnis zwei zu eins in Stücke geschnitten, etwa eine viertel Stunde gekocht und in einem großen Mörser zerstampft oder mit dem Mixer püriert, bis eine zähe Masse entsteht. Anschließend wird der Fufu zu portionsgroßen Klößen geformt und mit einer würzigen Suppe oder Sauce serviert. Gegessen wird Fufu, indem man mit den Fingern der rechten Hand mundgerechte Bällchen formt, in die Suppe tunkt und zum Mund führt.
Statt Maniok können auch Yams, Taro oder andere sehr stärkehaltige Pflanzen verwendet werden, die verwendeten Wurzeln und Mengen variieren dabei je nach Region.
In Ländern, in denen die Originalzutaten nicht erhältlich sind, kann ein Fufu-Ersatz aus Speisestärke und Instant-Kartoffelpüree im Verhältnis eins zu eins sowie Wasser hergestellt werden.
|