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Nachrichten aus Afrika: Nachrichten

 
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Safari Afrika - Länderinformationen


News

Afrika im Fokus

  • Filmvorführung - Serengeti darf nicht sterben
    Zu Ehren von Professor Bernhard Grzimek, dessen Todestag sich am 13. März zum 20. Mal jährt, veranstaltet die Zoologische Gesellschaft Frankfurt in der Serengeti eine Erinnerungswoche. Vom 12. bis 17. März 2007 wird Grzimeks berühmtester Film ?Serengeti darf nicht sterben? im Besucherzentrum des Serengeti-Nationalparks in Seronera/Tansania jeweils in deutscher und englischer Fassung sowie die Dokumentation ?Bernhard Grzimek ? Ein Leben für die Tiere? aufgeführt. Der Film ?Serengeti darf nicht sterben? war 1960 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet worden.

  • Ostafrika: Malaria-Gefahr auch in hoeheren Lagen
    Vor der sogenannten "Highland-Malaria" im Hochland von Kenia, am Kilimandscharo in Tansania oder im Ruwenzori-Gebirge im westlichen Uganda warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM), Düsseldorf, alle, die in der Zeit zwischen Oktober und Dezember eine Reise in diese Regionen planen. "Früher galt einmal die Faustregel: ?Oberhalb von 1.800 Metern gibt es keine Malaria' ", sagt Reisemediziner Dr. Klaus-Jörg Volkmer vom CRM. Doch durch die klimatischen und ökologischen Veränderungen ist die Tropenkrankheit in Ostafrika während der vergangenen Jahre in immer höhere Regionen vorgedrungen und erreicht inzwischen auch Gebietslagen von über 2.000 Meter Höhe. "Die alte Regel ist jedoch leider immer noch in vielen Köpfen verankert, was ggf. zu lebensbedrohlichen Konsequenzen führen kann, wenn eine dort erworbene Malaria zu spät erkannt wird," erklärt Dr. Volkmer. Für Reisende bedeutet dies in erster Linie, an eine Übertragungsmöglichkeit zu denken und richtig zu reagieren, das heißt, die Empfehlungen zum Mückenschutz beachten und bei Fieber während und nach dem Aufenthalt sofort einen Arzt aufzusuchen. Ob darüber hinaus eine vorbeugende Tabletteneinnahme ratsam ist, hängt vom Reisestil ab und sollte vorab in einer individuellen Beratung durch einen reisemedizinisch fortgebildeten Arzt oder Apotheker geklärt werden. Adressen gibt es im Internet unter www.crm.de und www.travelmed.de. Die Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch Stechmücken der Gattung Anopheles in vielen warmen Regionen der Erde übertragen wird. Leitsymptom ist Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen mit starkem Krankheitsgefühl, weitere Begleitsymptome sind möglich. Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica, ist in Afrika, auch in Kenia und Tansania, weit verbreitet und kann unbehandelt tödlich verlaufen; bei rechtzeitiger Erkennung und Therapie ist sie heilbar. Von der Ansteckung, dem Mückenstich, bis zum Ausbruch der Krankheit dauert es mindestens 7 Tage. Diese sogenannte Inkubationszeit kann aber auch deutlich länger sein. Da die Anophelen nachtaktiv sind, ist der Mückenschutz in der Dämmerung und Dunkelheit besonders wichtig. Das CRM empfiehlt beim Aufenthalt im Freien helle, weitgehend körperbedeckende Kleidung zu tragen, freie Hautstellen mit Mückenschutzmitteln, sogenannten Repellentien, einzureiben, notfalls das Bett mit einem Moskitonetz zu sichern und, falls erforderlich, vorbeugend Tabletten einzunehmen. In keinem Fall darf bei Auftreten von Fieber der sofortige Arztbesuch unterbleiben. Die kommenden Wochen, noch bis etwa Ende Dezember, gehören in den genannten Regionen Afrikas zur Regenzeit. Klimatologen erwarten für dieses Jahr ein El Nino-Phänomen mit starken Regenfällen und ansteigenden Temperaturen. Dies bietet den Mücken optimale Bedingungen für eine Vermehrung und Ausbreitung. Da die Menschen in der Region keinen natürlichen Schutz gegen die Malaria haben, weil sie ihr nicht permanent ausgesetzt sind, kommt es dort in dieser Zeit oft zu epidemischen Ausbrüchen unter der einheimischen Bevölkerung.

  • Outback Africa zieht neue Seiten im Internet auf
    Unter www.outback-africa.de ist der neue Internet-Auftritt der Outback Africa Erlebnisreisen GmbH erschienen. Als Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen im südlichen und östlichen Afrika wollen wir damit unser Angebot künftig noch flexibler und umfangreicher im Netz präsentieren. Neben einer frischen Optik gibt es für die Besucher der neuen Seiten eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen: Neben jeder Reise sind jetzt die Klimadiagramme des jeweiligen Zielgebiets dargestellt, Symbole zeigen schnell den Stil der jeweiligen Safari, also etwa ob sie deutsch- oder englischsprachig geführt ist, ob die Gäste in Zelten oder Lodges übernachten und mit welcher Fahrzeugart ? Allradwagen, Truck oder Minibus ? sie unterwegs sind. Hinzu kommen Seiten, auf denen wichtige Informationen über das jeweilige Reiseland zusammengestellt sind.Unsere bewährten Seiten werden vorerst weiterhin unter der Adresse www.outbackafrica.de zu sehen sein. Über diese Adresse werden die meisten Reise-Interessenten zum ersten Mal auf das Angebot von Outback Africa aufmerksam. Die meisten bestellen dann einen Katalog, um die Reiseangebote nochmals schwarz auf weiß vergleichen zu können und lassen sich dann noch intensiv per E-Mail oder Telefon beraten. Denn schließlich gibt es zwischen einer Hotel-Rundreise im gut erschlossenen Südafrika, Zelten in der Wildnis Botswanas oder einer Safari in Tansania erhebliche Unterschiede. Als Afrika-Spezialisten beraten wir gern, um für jeden afrikanischen Traum die passende Safari zu finden.

  • Kann Leonardo Di Caprio Buschmännern helfen?
    Die Kalahari-Buschmänner in Botswana haben an Filmstar Leonardo Di Caprio appelliert, sie im Kampf um ihre Heimatrechte zu unterstützen. Di Caprio, der mit "Titanic" zu Weltruhm gelangt war, arbeitet derzeit am Film "The Blood Diamond" ("Blutige Diamanten"). Der Aufruf der San-Buschleute ist in ganzseitigen Zeitungsanzeigen erschienen, berichtet die Menschenrechtsorganisation Survival International.Daneben ging ein Brief an Leonardo Di Caprio, in dem der Buschmann Roy Sesana schreibt: "Freunde haben uns erzählt, daß Sie in dem Film mitspielen, der zeigt, welche Leiden Diamanten verursachen können. Als wir von unserem Land vertrieben worden sind, hatte man uns gesagt, dies sei wegen der Diamantenvorkommen notwendig. Bitte helfen Sie uns. Wir wissen, Sie sind ein berühmter und respektierter Mann, und wenn Sie sprechen, hören viele Menschen zu. Wir möchten nur nach Hause gehen, jagen und sammeln, wie wir es immer getan haben."Die Regierung Botswanas hat die Gana und Gwi-Buschleute brutal von ihrem Land in der Zentralkalahari vertrieben, erklärt Survival International. Nun sei der Konzern De Beers dabei, in diesem Gebiet nach Diamanten zu suchen. Die Buschleute haben zum Boykott von Diamanten aus Botswana sowie aus der Produktion von De Beers aufgerufen - so lange, bis es ihnen erlaubt wird, in ihre angestammten Siedlungsgebiete zurückzukehren.

  • Deutscher Manager soll WM in Südafrika retten
    Die Vorbereitungen für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sind ins Stocken geraten. Nun soll Horst R. Schmidt, der als Generalsekretär des Deutschen Fußballbundes (DFB) die erfolgreiche WM 2006 in Deutschland organisiert hatte, in Südafrika aushelfen. Schmidt bestätigte der Süddeutschen Zeitung, daß er mit dem Weltfußballverband FIFA und dem südafrikanischen Organisationskomitee im Gespräch ist. Zwar habe man die Formel für die Beschreibung seines Jobs noch nicht gefunden, aber: "Es soll schnell wie möglich losgehen. Das Ganze ist so gedacht, daß ich im FIFA-Office in Johannesburg mitwirken werde." Auch FIFA-Chef Sepp Blatter, der seit langem als vehementer Fürsprecher der ersten Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent gilt, hatte sich in den vergangenen Tagen besorgt geäußert, weil die Bauprojekte in den südafrikanischen WM-Städten in Verzug geraten sind. Als Notlösung könnte die WM 2010 sogar in die USA verlegt werden, spekuliert die Süddeutsche, "es sei denn, Krisenhelfer Schmidt kriegt die Karre am Kap noch flott."

  • Air Namibia mit zweitem Airbus
    Die namibische Fluggesellschaft Air Namibia hat den zweiten Airbus A 340-300 in Dienst gestellt. Damit werden die beiden Langstrecken-Verbindungen zwischen Windhoek und Frankfurt sowie London Gatwick nun an allen Flugtagen mit dem gleichen Flugzeugtyp und identischer Ausstattung bedient. Air Namibia fliegt viermal pro Woche zwischen Frankfurt und Windhoek. Von der Hauptstadt Namibias aus gibt es regionale Anschlüsse nach Kapstadt und Johannesburg in Südafrika sowie Maun in Botswana und Victoria Falls in Simbabwe. Gewartet wird die Flotte von Air Namibia von South African Airways sowie von Lufthansa in Frankfurt am Main.

  • Wichtige Straße an der Garden Route gesperrt
    Nach heftigen Stürmen und wolkenbruchartigen Regenfällen sind in der südafrikansichen Kapregion viele Straßen unpassierbar. Die sowohl für die regionale Wirtschaft als auch für Touristen schwerwiegendsten Folgen hat im Moment die Sperrung der Fernstraße N2 am vielbefahrenen Kaaimans Pass. Hier hatten Experten festgestellt, daß sich der Hang zwei Millimeter pro Stunde Richtung Meer bewegt und daraufhin die Straße am Montag, 28. August 2006, aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt. Betroffen davon ist die beliebte Reiseroute zwischen Kapstadt und Port Elizabeth über George, Wilderness, Sedgefield und Plettenberg Bay. Der Kaaimans Pass wird normalerweise von 4000 Fahrzeugen pro Tag frequentiert. Sie müssen nun Umwege fahren. Pkw und Busse mit maximal 16 Passagieren können die kleinere Saasveld Road benutzen und müssen mit ein bis zwei Stunden längerer Fahrzeit rechnen. Größere Fahrzeuge sind zu weiteren Umwegen von teils mehreren hundert Kilometern gezwungen.

  • Gemeinschaft für das südliche Afrika
    Pakalitha Mosisili, Premierminister des südafrikanischen Landes Lesotho, ist neuer Vorsitzender der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft SADC (Southern African Development Community). Er übernahm das Amt turnusgemäß von Botswanas Präsident Festus Mogae. Die SADC-Staaten Angola, Botswana, Kongo, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Südafrika, Swasiland, Tansania, Sambia und Simbabwe wollen Ihre Zusammenarbeit nach dem Vorbild der Europäischen Union ausbauen. Sie streben den Abbau von Zollschranken und später auch eine gemeinsame Währung an. Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg. Der scheidende Vorsitzende Mogae hat auf dem jüngsten Gipfeltreffen in Lesothos Hauptstadt Maseru angemahnt, daß sich die Mitgliedsstaaten selbst mehr für die Ziele der SADC engagieren müssten. Nach dem Haushalts-Entwurf für 2007/2008 sollen nur 39 Prozent des SADC-Budgets von den Mitgliedern selbst bestritten werden. Der Rest sind Hilfsleistungen anderer Länder. Auf Dauer müßten die südafrikanischen Staaten mehr Eigenverantwortung zeigen, forderte Mogae.

  • Visa-Gebühren für kurze Reisen nach Sambia
    Reisende, die nur ein oder zwei Nächte in Sambia verbringen, können nicht mehr damit rechnen, daß ihnen die Visa-Gebühren erlassen werden. Das so genannte Visa-Waiver-System haben die sambischen Behörden für Touristen vorgesehen, die den Großteil ihres Urlaubs in Sambia verbringen. Bislang konnten aber auch Kurzbesucher damit rechnen, die Visa-Gebühren erlassen zu bekommen, wenn Sie über ihren Reiseveranstalter und ihre Unterkunft vorab am Grenzübergang oder Flughafen angemeldet wurden. Nun müssen Reisende, die am Ende einer Botswana-Safari oder einer Reise von Kapstadt zu den Victoria-Fällen noch eine Nacht z.B. in Livingstone verbringen, die sambischen Visa-Gebühren berappen. Die Gebühren können bei der Einreise an der Grenze entrichtet werden und betragen derzeit 25 US-Dollar in bar für die einfache Einreise beziehungsweise 40 US-Dollar für ein Visum, das zur zweifachen Einreise berechtigt (Stand Juli 2006). Ein solches Double-Entry-Visum ist sinnvoll, wenn jemand während seines Sambia-Aufenthalts einen Tagesausflug nach Simbabwe unternehmen will, um die Victoria-Fälle von dieser Seite aus zu sehen. Nachtrag: Inzwischen hat Sambia die Visa-Gebühren erhöht und das Visa-Waiver-System endgültig abgeschafft. Seit 26.01.2008 gelten für Reisende aus den meisten europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und Schweiz, Gebühren von 50 US-Dollar für die einfache und 80 US-Dollar für die doppelte Einreise nach Sambia. Weitere Informationen hier im neuen Outback-Afrika-Blog.

  • Älteste Tageszeitung Namibias wird 90
    Die Allgemeine Zeitung hat am Wochenende in Windhoek 90-jähriges Bestehen gefeiert. Das Blatt ist nach eigenen Angaben damit die älteste Tageszeitung Namibias. Die erste Ausgabe der Zeitung war 1916 als Der Kriegsbote erschienen, seit 1930 ist die AZ eine Tageszeitung - übrigens die einzige deutschsprachige in Afrika. Deutsch gilt als eine von neun Landessprachen in dem seit 1990 unabhängigen südwestafrikanischen Land. Etwa 20.000 der 1,8 Millionen Namibier sind deutschsprachig. Hier findet die AZ traditionell mit einer wochentäglichen Auflage von 5800 bis 6500 Exemplaren den Großteil ihrer Leserschaft. Das Internet hat es in den vergangenen Jahren an Namibia interessierten Lesern in Südafrika und Europa erleichtert, die Nachrichten der AZ zu verfolgen: www.az.com.na Die Allgemeine Zeitung erscheint unter dem Dach der Democratic Media Holdings (DMH), einem Unternehmen, das sich zu 100 Prozent in namibischer Hand befindet, betont die Zeitung. "Das Recht unserer Leser auf Information ist uns ... Verpflichtung, denn für sie machen wir diese Zeitung", erklärt Chefredakteur Stefan Fischer anläßlich des Jubiläums. "Dabei wollen wir zugleich die Rechtstaatlichkeit dieses Landes stärken, gute Partner für Unternehmen sein sowie die deutsche Sprache pflegen und fördern - ein beredter Beweis für die Vielseitigkeit der Nation und der Sprachen in diesem Land."



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